









|
| | | | | | |  | |  | | |
|
Bad Säckingen
|
| Einwohner: |
16513 |
| Erste urkundliche Erwähnung: |
600 |
| Jahr der Gemeindereform: |
1975 |
| Bad Säckingen im Internet: |
|
| |
Bad Säckingens Stadtbild ist heute noch geprägt vom Frauenkloster, das im 6. / 7. Jahrhundert zur Pflege des Grabes des Heiligen Fridolin auf einer Rheininsel errichtet wurde. Das Grab des "Apostels der Alamannen (Alemannen)" war Mittelpunkt des geistig religiösen Lebens der Landschaft. Die Frauen des Klosters stammten aus königlichen Häusern und bildeten daher einen kulturellen Mittelpunkt in mehrfacher Hinsicht. Aus dem Markt des 11. Jahrhunderts entwickelte sich eine Stadt. 1173 wurde das Kloster durch Kaiser Friedrich Barbarossa der Reichsvogtei der Grafen von Habsburg übergeben. Damit war Säckingen lange Zeit westlichstes Grenzgebiet des Habsburger Landes. Im Jahre 1307 wurde die Äbtissin des Klosters in den Reichsfürstenstand erhoben. Nach einem Brand in der Klosterkirche wurde 1360 der gotische Bau des Münsters vollendet, der heute noch das Stadtbild prägt (Bild). Allerdings ist die Insel nicht mehr vorhanden, weil sie 1830 durch Landaufschüttung mit dem Ufergebiet verbunden wurde. Zwölf Jahre Besetzung erlebte die Stadt im 30jährigen Krieg durch Schweden und Franzosen. 1678 brannte sie beim Einfall der Franzosen größten Teils nieder. Zur neuen Blüte kam die Stadt im 18. Jahrhundert durch die Freiherren von Schönau. Sie errichteten ein Schlößchen. Der in Karlsruhe geborene Dichter Joseph Viktor von Scheffel widmete diesem Ort eine Liebesgeschichte. Diese wiederum legte den Grundstein für die Tradition des "Trompeters von Säckingen" und des damit verbundenen Trompetenmuseums. Die napoleonischen Kriege brachten 1806 einen schwerwiegenden Einschnitt. Das auf der gegenüberliegenden Rheinseite gelegene Fricktal wechselte von Österreichischer Oberherrschaft in den Bundesstaat Schweiz. Säckingen kam mit dem vorderösterreichischen Breisgau zum Großherzogtum Baden. Mit Baden-Württembergs Kreisreform von 1972/73 verlor Säckingen den Status als Kreisstadt an Waldshut-Tiengen. Die Orte Harpolingen, Rippolingen und Wallbach wurden Säckingen in der sich anschließenden Gemeindereform zugeordnet. Seit 1978 kann sich die Stadt wegen ihrer Heilquellen und der heilklimatischen Höhenlage der Ortsteile von 290 bis 600 Meter über NN auf 25,33 qkm "Bad" Säckingen nennen. Europa Kontakt: Sanary sur Mer Frankreich
Näfels, Schweiz
Purkersdorf, Österreich
Weltkontakt Nagai, Japan |
Bücher über die Gemeinde Bad Säckingen
Der Bergsee
Zeit des Lavendels
Stromversorgung am Hochrhein
Abgetaucht
|
|
| Letzte Aktualisierung dieser Information am 27.4.2005 |
| |  |  |  |  |  |
|