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Wutöschingen
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| Einwohner: |
6591 |
| Erste urkundliche Erwähnung: |
1122 |
| Jahr der Gemeindereform: |
1975 |
| Wutöschingen im Internet: |
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Die Gemeinde Wutöschingen besteht aus den Ortschaften Ofteringen ,Degernau, Horheim und Schwerzen Horheim führt seine Geschichte auf eine Siedlung der Alemannen im 7. Jahrhundert zurück, Schwerzen wird 1122 erstmals als "Swerza" erwähnt. Degernau kann von 1158 eine Urkunde vorweisen als "Tegernouwe im Wouttendal" Ofteringen kann sich eines Ritters von Ofteringen (1251) rühmen und der wechselvollsten Geschichte der Gesamtgemeinde und Wutöschingen zählt nach ur- und frühgeschichtlichen Funden zu den ältesten Siedlungen im Wutachtal. Im Gemeindegebiet treffen die Interessensbereiche der Klöster Allerheiligen (Schaffhausen) und Rheinau und der Grafen von Stühlingen und Krenkingen zusammen. Es lohnt sich, eine Kapellen-, Kirchen und Schlösserfahrt durch die Gemeinde zu unternehmen Vor dem östlich der Wutach zwischen Willmendingen und Degernau hinziehenden Höhenrücken befindet sich eine hochwasserfreie Terrasse, die zwei vorgeschichtliche Befestigungsanlagen aufzuweisen hat. Das Graben- und Wallsystem auf dem Semberg ist etwa 600 Meter lang und bot einer großen Anzahl von Menschen und Vieh Schutz. Das Gegenstück, der halbkreisförmige Ringwall auf dem Schloßbückle südlich von Willmendingen hat einen Durchmesser von 30 Metern. 1954 wurde bei Degernau ein Megalithgrab gefunden, zu dem ein 1,80 Meter hoher Menhir gehört, der wieder aufgerichtet wurde. Schwerzen besitzt in Willmendingen ein Schloß, das vom Landvogt des Klettgau, Johann Jacob Beck, erbaut wurde. Oberhalb von Ofteringen liegt das Kloster Marienburg, dessen Gesamtkomplex in ein Schloß umgebaut wurde. Während das Kloster selbst noch von Schwestern bewohnt wird, die der ewigen Anbetung dienen, ist das Schloß Kulturstätte für einen sehr aktiven ehrenamtlich arbeitenden Kulturverein. Konzert und Ausstellungen im historischen Ambiente haben ihren besonderen Reiz. Die Schwestern führen ihre Gemeinschaft auf Sabine Schneider von Sinsheim zurück, die 1861 zur ewigen Anbetung aufrief. Die Klosterfrauen sind bekannt für ihre pharmazeutischen Artikel, die sie nach alten eigenen Rezepturen herstellen. Stille, aber weltweite Bedeutung hat jedoch ein Industrieunternehmen. Die Aluminiumwerke von Wutöschingen arbeiten unter anderem für die Weltraumindustrie. |
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| Letzte Aktualisierung dieser Information am 14.9.2006 |
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