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Lauchringen
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| Einwohner: |
7416 |
| Erste urkundliche Erwähnung: |
1209 |
| Jahr der Gemeindereform: |
1972 |
| Lauchringen im Internet: |
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Lauchringen ist ein alter Siedlungsort, in dessen Erde bedeutende Funde aus der Bronze-, Hallstatt-, Römer- und Alemannenzeit gemacht wurden. Franz Falkenstein entdeckte hier unterirdische Wasserläufe, die noch nicht ganz erforscht werden konnten. In Oberlauchringen ist das wahrscheinlich älteste Gasthaus des Kreise Waldshut zu finden. Das Gasthaus Adler wird fast zur gleichen Zeit erwähnt, als auch "Louchringen" in den Unterlagen des Klosters Rheinau auftaucht. Aus dem Jahre 844 datiert dieses erste schriftliche Zeugnis. Beim Jahrhundertwechsel 1299 und 1372 wird in den Urkunden unterschieden zwischen "obern Louchringen" und "nidern Louchringen". Das Hohe Gericht der österreichischen Herrschaft befand sich "ze obern Louchringen". Hierbei spielte wiederum der Gasthof Adler eine Rolle als Stätte der Zusammenkunft. Hier tagte später auch das Freie Kaiserliche Reichsgericht. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts diente es zusätzlich als Poststation. In der Geschichte der Industrie am Rhein spielte Lauchringen eine überragende Rolle. Die Wutach schäumt hier über mehrere Stufen in einer Art Stromschnelle, dem Wutach-Laufen durch eine Bodenenge. Um das Jahr 1430 wird erstmals eine Mühle am Wutach-Laufen erwähnt. 1834 siedelte sich hier eine Textilfabrik an, die für die gesamte Bevölkerung über mehrere Generationen zum Arbeitgeber wurde. Selbst innerhalb Europas hatten die Weber von Lauchringen ein Wort mitzureden. Erst in der Öffnung der billigeren Märkte des Ostblocks verlor sie ihren Stellenwert und mußte Arbeitsplätze reduzieren. Der Bauingenieur Johann Gottfried Tulla, geboren 1770 in Karlsruhe und 1828 in Paris gestorben, gehört zu Lauchringens berühmtesten Bürgern. 1817 baute er von Basel aus die Regulierung des Oberrheinbettes aus. Bei Oberlauchringen, wo sich Klettgau und Wutachtal vereinen hatte er einen seiner Stützpunkte. 1837 sorgte er auch für die Begradigung und Kanalisierung der Wutach. Bei der Gemeindereform waren sich beide Ortsteile bereits 1971 ohne große Diskussionen über den Zusammenschluß und Gemeindenamen einig.
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Zusatzinformationen
DITRONIC
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| Letzte Aktualisierung dieser Information am 14.9.2006 |
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