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Eggingen
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| Einwohner: |
1766 |
| Erste urkundliche Erwähnung: |
888 |
| Jahr der Gemeindereform: |
1971 |
| Eggingen im Internet: |
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Eggingen, der "vernünftigste Zusammenschluß im Kreis Waldshut" entschied sich 1971 für den Zusammenschluß der selbständigen Gemeinden Untereggingen und Obereggingen. Am 28. Juni 1973 bestätigte die Landesregierung, den Zusammenschluß, den Landrat Dr. Nothelfer so gepriesen hatte. Egginga war ein einziger Hof, um den sich nach und nach das langgestreckte keltisch-alemannische Siggendorf entwickelte. Eine Heerstraße der Römer führte hindurch und verband die römischen Lager Wunderklingen (Schweiz) und Ertel (Ofteringen). In den Besitzungen des Grafen Adelberts II, ist zum erstenmal "Erchinga" aufgeführt (888). Rund 200 Jahre später, 1056, schreibt sich das Dorf "Ekkingen". Seit 1339 ist die heutige Schreibweise gültig. Bis vor unsere Zeitrechnung zurück reicht der Nachweis, daß Menschen hier siedelten. Zwischen Eggingen und Eberfingen ragten vier mächtige in Quadratform aufgestellte Felsblöcke auf, über denen sich tischartig gelagerte Steinplatten befanden. Es waren, wie man heute weiß, Reste eines Megalithgrabes aus der Bronzezeit (2000 - 800 v. Chr.). Beschreibungen und Zeichnungen sind das einzige, was von ihm übrig blieb, denn als um 1870 eine Straße gebaut wurde, kamen die Steine als "Unterbau" gerade recht. Vielen Heeren diente Eggingen als Durchzugsgebiet: 1499 Schweizerkrieg, 1524-25 Bauernkrieg, 1618-1648 Dreißigjähriger Krieg, 1792-1801 Frankreich-Österreich, 1848-49 Revolution. Sie alle sorgten für Plünderungen und Brandschatzungen, erlebten aber auch den aktiven Widerstand der Bevölkerung. Überliefert ist die Lebensgeschichte des Doppelspions im Französisch-Österreichischen Krieg. Er wurde "Vökel" genannt und stammte aus der Egginger Familie Wirth. Seinen Beinamen erhielt er durch seine Arbeit als Kuhhirte bei den Schweizern. Als offizieller Kundschafter für die Reichstruppen ließ er sich in der Nacht in einem hölzernen Bottich (Zuber) bei Rheinau über den Rhein treiben. Dort spielte er mit den Franzosen Karten und berichtete den Österreichischen Truppen, was dabei erzählt worden war. Josef Hunkler, der Gastwirt der "Sonne" (Bild) aus dem Jahre 1814 erhielt königlichen Besuch. Der württembergische Kronprinz bat mitten in der Nacht um Quartier und Verpflegung. Der Wirt aber hatte jedes Plätzchen mit russischen Soldaten besetzt. Der Prinz kaufte eine Bleistiftzeichnung von Untereggingen, die an der Wirtshauswand hing, zu stark überhöhtem Preis und durfte dafür auf der Ofenbank übernachten. An der Revolution 1848/49 beteiligte sich die Egginger Schützengesellschaft erfolglos. Der Ort mußte sich ergeben, als Kronprinz Wilhelm von Preußen selbst mit seinem Heer am 9. Juli 1849 einmarschierte. Die Wutachtal Eisenbahn brachte für Eggingen 1875 eine Zeit des kontinuierlichen Aufschwungs. |
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Zusatzinformationen
Schiffsmodellbau als Passion
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| Letzte Aktualisierung dieser Information am 27.4.2005 |
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