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| Fräulein Stark |
| Hürlimann |
Verlag: Amman, Zürich |
| 191 Seiten |
ISBN: 3-250-60075 X |
Preis: Euro 19,50 |
Hürlimann, Walser, Sprachverständnis und Sprachumgang Fräulein Stark ist eine vergnügliche Novelle um Initiationsriten für Jungen in Tabu - beladenen Gesellschaften. Der Protagonist hinterfragt seine Familiengeschichte. Der Schweizer Sprachgebrauch, dies als "Geschlechtforschung" zu bezeichnen, gibt Hürlimann die Möglichkeit, ein zweites "Forschungsgebiet" zu erschließen. Beides wird offen und ohne Tabus dargestellt. Vor den 60er Jahren waren Begriffe im Umlauf, über die heute ein Tabu gelegt wird, weil sie als diskriminierend für eine Volksgruppe eingestuft werden. Der in der Schweiz gebräuchliche Begriff "g'stampften Juden" für eine Wurstpaste gehört dazu.
Wie er, Thomas Hürlimann mit Vorwürfen durch berufsmäßig Leser umgehe, fragte Kreiskulturreferent Jürgen Glocker den Autoren stellvertretend für das Publikum bei einer Lesung in Schloss Bonndorf. Zuvor hatte Hürlimann aus seinem neuesten Buch "Fräulein Stark" vorgelesen und dabei die Passage mit dem Brotaufstrich eingeleitet mit einem Bericht über eine Lesung in Tübingen. Eine Hörerin hatte erklärt, so etwas dürfe er höchstens in der Schweiz lesen, aber nicht in Deutschland. Über den Textzusammenhang, ein Saufgelage, in das ein Jugendlicher eingeführt wird, zu dem er animiert wird, um zu den Erfahrenen zu gehören, daran hatte sich kein Mensch gestoßen. Aber an diesem früher gebräuchlichen Begriff für einen Brotaufstrich. "Es ist eine Frage von heutiger Lesekultur", erklärte Thomas Hürlimann und bedauerte deren Schieflage. Es sei etwas Übles im Gange, das wie Maulkörbe für Autoren aussehe. Als er aufgewachsen sei, sei Sexualität noch ein Tabu Thema gewesen. Heute könne man alles sagen, nur, wenn einem Kritiker einzelne Wörter aufstießen, dann breche eine Hatz los. Für jeden sei das Verhältnis Schriftsteller zu seinem Text im Falle Schiller klar: Nicht alles, was Franz Moor in Schillers Räuber sage, sei die Ansicht von Friedrich Schiller gewesen. Die Polarität der Figuren werde verstanden. Mit zeitgenössischen deutschsprachigen Autoren gingen Kritiker nicht so um. Auch ihm habe Marcel Reich-Ranitzki im Literarischen Quartett "Antisemitismus" vorgeworfen. Dem setzte Hürlimann den Begriff "Gedankenpolizei" entgegen und stellte leidenschaftlich fest: "Wir brauchen keinen neuen Index".
Als "Zugabe" lieferte er eine Persiflage auf Gesellschaftsausflügler, die in einem Zug ohne Toilette auf Gott, die Welt und Politik schimpfen. Hiebe auf die Schweizer Landsleute sind in Wahrheit universelle Seitenhiebe auf die Gesellschaft. Erschienen ist der Text 1992 in Hürlimanns Buch "Die Satellitenstadt".
Margrit Matyscak 11.6.2002
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| Freie Gruppe Hochrhein |
| Reinke, Dieter |
Verlag: Hrsg.: Reinke, Dieter |
| 64 Seiten |
ISBN: |
Preis: |
| Einen Überblick über Entstehung und Geschichte der Künstlergruppe "Freie Gruppe Hochrhein" gibt dieser beeindruckende Bildband. Auch die die Gruppe bildenden Künstler sind in Wort und Bild vertreten und geben einen Einblick in das vielfältige künstlerische Spektrum der "Freie Gruppe Hochrhein". |
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| Freude ist lernbar |
| Flum, Paula |
Verlag: Selbstverlag Paula Flum |
| 76 Seiten |
ISBN: |
Preis: 12,-- |
| Die Ernährungsberaterin gibt Anregungen, wie das Leben gestaltet werden könnte, um mehr Freude zu erfahren. |
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| Fürobed bim Klosterbäsle - Fragmentarische Überlieferungen um Berau |
| Martha Götz |
Verlag: Pro Kulturnetz |
| 107 Seiten |
ISBN: 3-936138-00-1 |
Preis: DM 23,00 |
Dieses Erzählbuch entstand durch Zuhören. Marietta Dopita und Stefanie Morath hörten der 86 jährigen Martha Götz zu, schrieben ihre Erinnerungen auf, wählten ihre Gedichte aus. Der Ururgroßvater von Martha Götz war der Zehntverwalter in den letzten Tagen des Klosters Berau. Für Martha Götz war Geschichte dadurch ein Stück Familienerbe. Eine ihrer Verwandten, Anna Schäuble, wurde das Klosterbäsle genannt. Die Handarbeitslehrerin der Dorfschule zeichnete Erzählungen auf. Gemeinsam mit den Erinnerungen von Martha Götz lag somit ein Schatz vor, den es zu veröffentlichen galt. So wurde dieses "Erinnerungsbuch" eine Sammlung von Episoden aus dem Dorfgeschehen, Sagen und Legenden, Lebens- und Wetterregeln, Reime, Sprüche, Redensarten und Mundartgedichten, verknüpft durch historische Fotos. Die Überlieferungen und Erzählungen sind teilweise durch historische Fakten gestützt. |
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| Geschichte des Aargaus |
| Seiler, Christophe |
Verlag: AT Verlag, Aarau |
| 239 Seiten |
ISBN: 3-85502-410-3 |
Preis: 29.90 sfr |
| Die Autoren Christophe Seiler und Andreas Steigmeier verstehen es in kurzweiliger Sprache Land und Leute und ihre Geschichte zu portraitieren. Reiche Bebilderung, Kartenmaterial und eine modernes Layout machen das Buch zum Nachschlagewerk mit Unterhaltungscharakter. |
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| Gestohlene Seelen - Verdingkinder in der Schweiz |
| Wohlwend, Lotty und Honegger, Arthur |
Verlag: Huber u. Co. AG, CH 8501 Frauenfeld |
| 196 Seiten |
ISBN: 3-7193-1365-4 |
Preis: 36,54 CHFR |
Arthur Honegger und Lotty Wohlwend berichten über 13 Kinder Schicksale aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Eines davon lebt zwar heute in der Schweiz, hat jedoch seine Kindheit in Österreicht erfahren.
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| Ginstergold - Wilhelm Degode - Landschaftsmaler und Photograph |
| Degode,Anke |
Verlag: Druckerei Handpresse 53919 Weilerswist |
| 138 Seiten |
ISBN: 3-935221-09-6 |
Preis: |
Die Enkelin des Landschaftsmalers hat gemeinsam mit ihrem Mann die Nachlassverwaltung übernommen. Urlaubsreisen in den Schwarzwald machten das Paar mit der Landschaft vertraut, die ihr Ahne ebenfalls mit Pinsel und Zeichenstift festhielt. Im Vergleich zu Thoma gestellt, schließt Degode eine Lücke zwischen Thoma und Hirsch. Der vorliegende Bildband verschafft einen Überblick über Biographie und Kunst - Nachlass.
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| Glaube und Gerechtigkeit |
| Geißler, Heiner |
Verlag: echter, Würzburg |
| 61 Seiten |
ISBN: 3-429-02603-2 |
Preis: 7,50 Euro |
| Heiner Geißler, Jesuitenschüler am Kolleg St. Blasien, zeigt anhand der Geschichte des Jseuiten Ordens auf, welche gesellschaftliche Aktualität die Lehre Jesu heute hat. |
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| han - helmut dorner |
| Dorner, Helmut/Staatl. Kunsthalle Baden-Baden |
Verlag: Hrsg.: Kunsthalle Baden-Baden |
| 60 Seiten |
ISBN: |
Preis: DM 37,00 |
Anlässlich der Verleihung des Hans-Thoma-Staatsgedenkpreises 2001 in Bernau interviewte Margrit Brehm den diesjährigen Preisträger Helmut Dorner. Das Gepräch dreht sich hauptsächlich um Hemut Dorner Sichtweise der der eigenen Malerei und die Intentionen, die hinter seinen Werken stehen.
Dorners eigenwillige Sicht der Kunst und seine äusserst indivduelle Arbeit ergeben sich aus dem Interview. Dem Interview voran stehend zeigen - vorwiegend - Plexiglas-Werke Ausschnitte aus Dorners künstlerischem Wirken. Weitere Infos |
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| Häusern |
| Karl Friedrich Wernet |
Verlag: Hrsg. Gemeinde Häusern |
| 215 Seiten |
ISBN: |
Preis: |
| In sechs Großkapiteln gegliedert beschreibt der Autor Häusern in seiner Landschaft, Geschichte, seinem Gemeindelebens, seiner wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung. |
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