Baumzeit - zeitloses aus holz 1und1 IKUBI






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Badische Heimat 3/2001 
Hrsg. Badische Heimat e.V.  Verlag: Badische Heimat
595 Seiten ISBN: 3-7650-7325-3 Preis: Euro 15,00
Das dritte Heft widmet 62 Seiten dem Heimatforscher und Seelsorger Dr. Jakob Ebner, Unteralpfen.
Daneben gibt es Themen wie: Die Hohensems-Laßbergsche Nibelungenlied-Handschrift
Das Kreisarchiv des Neckar-Odenwald-Kreises
Die Erhebung Laudas zur Stadt
Der Bauernkrieg - ein zentrales Thema des Taubertals
Die Rätebewegung im Taubertal
Der Grünkern
Bundschuh gegen Daimler-Benz
Kloster Bronnbach, Taubertal
Werner Kornhas
Die Kultur der Sbtei St. Gallen
Atlantenbrunnen am Mannheimer Friedrichsplatz
200 Jahre Herder-Verlag
Die Restaurierung von Schloss Favorite
Bernhard StraußKulturdenkmale bewahren
Auszeichnung für Dr. Beat Trachsler
Grenzüberschreitende Städtepartnerschaft
Björn Kommer in memoriam

Das zweite Heft 2003 widmet sich der Säkularisation im Südwesten.
Das vierte Heft hat den Schwerpunkt Freiburg, Melanchtonhaus.
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Badische Heimat Juni 2/2001 
Landesverein Badische Heimat e.V.  Verlag:
380 Seiten ISBN: ISSN.:0930-7001 Preis: DM 20,00
Bei "Badische Heimat" handelt es sich um eine Zeitschrift, die vierteljährlich erscheint und sich mit historischen, wirtschaftlichen und naturkundlichen Aspekten der Bezirke Hochrhein/Bodensee beschäftigt. Leseprobe/Bestellung...
Badisches Kalendarium 
Hauß, Heinrich und Schmid, Adolf  Verlag: G.Braun Buchverlag
319 Seiten ISBN: 3-7650-8326-7 Preis:
Das Buch erinnert sowohl an politische wie persönliche Daten des Großherzogtums Baden. Es ist eine Fundquelle für Heimatforscher aller Couleur.
mc 09.07.2006
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Begegnung in Brenden 
Sandt van de, Richard  Verlag: HAAG + HERCHEN, Frankfurt a.M.
505 Seiten ISBN: 3-89846-040-1 Preis: 48,00 DM
In Tagebuchform festgehalten hat Richard van de Sandt zehn Jahre seines bewegten Lebens. Wie sehr sein Leben in dieser Zeit und auch jetzt verbunden ist mit der Schönheit des Südschwarzwalds und insbesondere dem Schwarzwalddorf Brenden zeigt schon der Titel seines Werkes. Obwohl van de Sandts Erfahrungen von Aufenthalten in der ganzen Welt herrühren, besteht doch eine ganz besondere Beziehung zu Brenden.
Illustriert werden die Schilderungen Richard van de Sandts durch eine ausführliche Bildchronik Brendens, von Margrit Matyscak festgehaltene Momentaufnahmen dörflichen Lebens, die ein faszinierendes Gesamtbild von Landschaft und Menschen einer kleinen Schwarzwaldgemeinde ergeben.
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Begegnungen mit Alma von Stockhausen 
Guz Dr., Tadeusz  Verlag: Selbstverlag, Gustav-Siewerth-Akademie, Weilheim-Bierbronnen
208 Seiten ISBN: 3-928273-91-4 Preis: DM 20,00
Nicht umonst lautet der Titel dieser Festschrift zum 70. Geburtstag Alma v. Stockhausens "Begegnungen". Die Jubilarin und Philosophin ist der Überzeugung, daß die eigentliche Voraussetzung für wirkliche Begegnungen sowohl zwischen Menschen als auch mit Gott im Angelpunkt der Weltgeschichte liegt: der Fleischwerdung Christi.
Gesammelt und herausgegeben wurden die Erinnerungen vieler Menschen an die Begegnung mit Alma v. Stockhausen von Tadeusz Guz, wissenschaftlicher Assistent im Fachbereich Philosophie der Gustav-Siewerth-Akademie, an der Alma von Stockhausen als Dekan tätig ist.
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Berufsrückkehrerinnen 
Feider, Cornelia  Verlag: W.Bertelsmann
225 Seiten ISBN: 3-7639-3232-1 Preis: 29,90 Euro

Biografien von Berufsrückkehrerinnen


Wie wirksam ist öffentlich geförderte Weiterbildung? Der Erfolg von Qualifizierungsmaßnahmen gewinnt angesichts des steigenden Kosten-Nutzen-Drucks zunehmend an Bedeutung. Cornelia Felder beschäftigt sich in dem Band Berufsrückkhererinnen mit dem Wert von Angeboten für Frauen, die nach einer Erwerbsunterbrechung wieder in das Berufsleben einsteigen wollen. Das Fazit: Diese Maßnahmen leisten einen bedeutenden Beitrag zur Re-Integration von Berufsrückkehrerinnen.
Cornelia Felders Berufsrückkhererinnen , die in der Reihe Weiterbildung und Biographie erscheint, ist eine qualitative Studie. Sie kann zugleich als wissenschaftliche Darstellung der Frau in Beruf und Familie gewertet werden. Als solche ist das Buch ein Leitfaden für Personlachefts, die einer Bewerberin eine Stellung anbieten wollen, die der Persönlichkeit entspricht.
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Bilder der Menschlichkeit 
Pabel, Hilmar  Verlag: Verlag C.J. Bucher GmbH, München und Berlin
142 Seiten ISBN: Preis: DM 38,00
Für diesen Bildband wurden 12 Fotoreportagen ausgewählt. Das Nachkriegselend und der Wiederaufbau in Deutschland, die Heimkehr eines Kriegsgefangenen, der Krieg in Vietnam, der Einmarsch sowjetischer Panzer in Prag, Armut in Indien, strahlenverseuchte japanische Fischer, aber auch Dokumente behutsamer und entschiedener Hilfe für Kinder, Notleidende, Flüchtlinge. Pabels Geschichten sind geprägt von einem kämpferischen Humanismus, der nicht müde wird, sich für ein menschenwürdiges Dasein der Benachteiligten einzusetzen.
In den sensiblen Fotografien spiegeln sich alle Formen menschlichen Leids, aber auch seltene Glücksmomente, wider. Ein Betroffenheit erweckender, nachdenklich machender Bildband über das unverschuldete Leid vieler Menschen und gleichzeitig ein Aufruf zu Hilfe und humanitärem Einsatz.
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Carlo 
Glocker, Jürgen  Verlag: Isele, Eggingen
169 Seiten ISBN: 3-86142-337-5 Preis: 14 Euro
Jürgen Glocker legt in seinem Roman über den Umgang mit Katzen, Menschen und Büchern eine amüsante Sozialstudie vor.
Aus den Blickwinkeln eines Ehepaares und einer Katze werden Umgang und Verhalten betrachtet und kommentiert. Die jeweiligen Ich-Erzähler vertreten ihre Positionen, wobei das Urteil der Katze ironisch, satirisch genannt werden kann.
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CD: Eine einzige Stunde 
Mariano, Charlie  Verlag: Deutsche Gramaphon
0 Seiten ISBN: 3-8291-1294-7 Preis: 18 Euro
Lebendiger denn je sind die Gedanken von Ingeborg Bachmann. Am 17. Oktober 1973 starb die Lyrikerin, Erzählerin und Hörspielautorin aus Österreich in Rom. 30 Jahre später, auf den Tag genau, feierten Folktreff, Kulturreferat des Kreises, SWR 2 und Landesbausparkasse im Festsaal des Schlosses Bonndorf den Genius der Dichterin. Doris Wolters las, Charlie Mariano dachte nach mit dem Saxophon und Dieter Ilg auf dem Kontrabass. Jazz, Lyrik und Prosa bildeten das Räderwerk der Lebensuhr. Denn Lebenstexte waren Ingeborg Bachmanns Metier. Für sie eine Hommage zu gestalten reizte Dieter Ilg im vergangenen Jahr. Die „Jazz – Legende“ Charlie Mariano stieg in das Projekt ein. „Eine einzige Stunde frei sein“ liegt druckfrisch bei SWR 2 und Deutsche Grammophon auf. Life im Schloss trug Atmosphäre die Gedanken in Worten und Musik noch eine Etage tiefer in die Seele der Zuhörer.
Die Freiheit der einzigen Stunde liegt in der Ausschließlichkeit des Zuhörens. Ingeborg Bachmanns Sprache trifft mit jedem Wort. Selbst „Biographisches“ lässt mit erleben. Ingeborg Bachmann machte sich und ihre Umwelt zum Allgemeingut. Zwischen 1926 und 1973 hatte die Welt andere Probleme als heute, sollt man meinen. Mit Ingeborg Bachmanns Formulierkunst sind sie aktuell geblieben. Auch wenn der Spiegel dieser Autorin über zahlreiche Preise damals Weltruhm erlangte, die heutigen sehen sich genau so darin wie die Zeitgenossen. Doris Wolters, Schauspielerin und Sprecherin zahlreicher Rundfunk – Lyriksendungen diesseits und jenseits des Rheins, versteht sich auf Interpretationen. Ihre Stimme schafft die Gradwanderung zwischen Emotion und Sachlichkeit immer. Auch oder sogar gerade bei heiklen Doppeldeutigkeiten von Ingeborg Bachmann Texten. Die beiden Jazz Größen zauberten den Gedanken Flügel. Trugen sie. Gaben ihnen Farbe. Charlie Mariano ließ Ventile durchgehend zittern. Ein Effekt, den er auf der CD unterlässt. Eine Erinnerung an den Todestag? Ein Nachzittern? Ein Scheppern von Folgen derzeitiger Kriege? Dieter Ilg sorgte mit Ausstreichen der Klänge für sanften Nachhall. Auf der CD ebenfalls nicht zu erleben. Jazz braucht den Augenblick. Bachmanns Texte gehen von ihm in ferne Zeiten. Gerade deshalb ist diese Kombination so gelungen. Die einzige Stunde frei sein verdient auch von zu Hause aus, genossen zu werden.

Margrit Matyscak

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Cherubin Hammer und Cherubin Hammer 
Bichsel, Peter  Verlag: Suhrkamp
109 Seiten ISBN: 3-528.39665-X Preis: Euro 7,50
Iin dieser Erzählung werden zwei Schicksale beschrieben. Grundverschieden sind sie ineinander so stark verschachtelt,dass eines nur als Fussnote berichtet wird.
Bichsel fordert vom Leser "Arbeit" in doppeltem Sinne: Vor und rückblättern bei den Fussnoten, beide Ebenen trennen und zusammensetzen. Ein Lesepass für die grauen Zellen.

Ein Wort - ein Begriff - Peter Bichsel


Leben findet im Kopf statt, sagt Peter Bichsel und kaskiert den voll besetzten Festsaal im Schloss Bonndorf mit Wortinhalten. Ihn als den Goethe unserer Tag zu bezeichnen ist nicht weit hergeholt. Peter Bichsel der Wortgehaltler, Satzkonstrukteur und Inhaltsgewichter ist sich der Sprache bewusst wie der Altmeister.
Peter BichselBichsel scheint mit Sprache zu spielen, so leicht klingt sein Plauderton. Harte Spracharbeit steht hinter jeder Satzkonstruktion, jeder Wortwohl. Bichsel macht bewusst wie reich Sprache ist, indem er sie auslotet bis zum Buchstaben. Kaum ein Wort, das nicht mehrere Deutungen erhält. Bichsel braucht die Innerlichkeit des Lesens. Im Gespräch mit den Lesern wird deutlich: Peter Bichsel hat Sprache und ist Sprache.
Peter Bichsel
Bichsel zu hören ist ein Erlebnis der besonderen Art. An diesem Donnerstag hat er sich mehrere Erzählungen zusammengestellt. Sie sind vordergründig vom Bahn fahren beherrscht, tiefgründig von der Schwierigkeit der Kommunikation und hintergründig von Geschichtssymbolik. Jean Paul zu kennen ist ein Vorteil, der manchen inhaltlichen Esprit erst trägt und richtig leitet. Peter Härtling hat er eine Geschichte gewidmet, den Zügen nach Wladiwostok einige. Wort für Satz trägt er den Hörern vor, ohne Interpretierung helfende Betonung. Sein Standpunkt: "Wörter haben im Kopf ihren Platz. Man kann keine Sätze streichen." In gemächlichen Tempo liest er, so dass jede Silbe einsinken kann. "Nichts schränkt die Freiheit so ein, wie wenn man verstanden wird. Man wird entweder verstanden oder nicht danach gefragt. Beides ist fals, das Verstehen und das Nicht-verstehen." Und damit jeder Hörer zu seinem Verständnis kommt, stehen zwischen diesen Sätzen Bilder. Sie veranschaulichen die alltägliche Situation des Aneinander-vorbei-redens und -lebens.
Die Fragen der Zuhörer im Anschluss an die Lesung provozieren Aphorismen: Wer keine Gewohnheiten hat, kann nicht wohnen. Ich bin dankbar, in meinen Gewohnheiten leben zu dürfen." Oder "Es ist noch kein Nichtraucher nicht gestorben." Oder "Ich weiss nicht mehr wie die Frage war, doch weiss ich, dass die Antwort nicht darauf passt."
Dieser Abend von und mit Peter Bichsel rückte den Autor menschlich näher. Seinem Werk begegnet man stärker im stillen Kämmerlein, wo Leben im Kopf stattfindet.

mc 16.05.2002

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ISSN 1439-5940

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